Sacred 2: Der Schattenkrieger (3) – Im Bann der Bestie

Weirdoz

Länge: ca. 75 Minuten

 

Klappentext:

 

Der in der Zeit gestrandete Krieger Garlan mag im Kampf gegen die Finsternis in seiner Seele einen ersten Sieg errungen haben, doch die wahre Herausforderung steht ihm noch bevor: die Suche nach einem Artefakt, dessen Macht ausreicht, um ganz Ancaria zu vernichten.

An ein Versprechen gebunden, das er einem sterbenden Freund gegeben hat, macht sich der Schattenkrieger gemeinsam mit der Halbelfe Leandra auf die Suche nach der Großen Maschine. Wer immer sie kontrolliert, kontrolliert zugleich die Geschicke der Welt. KAum hat die Suche begonnen, droht jedoch bereits ihr Ende: Leandra erleidet im Kampf gegen eine Bestie, die im Licht des Vollmondes ihr Unwesen treibt, grauenhafte Wunden.

Wird Garlan auch seine letzte Gefährtin verlieren? Kann er hinter die Masken blicken, die die scheinbar so hilfsbereiten Bewohner eines abgelegenen Dorfes tragen? Wem lohnt es sich Vertrauen zu schenken, und wer will Garlan für seine eigenen , finsteren Zwecke einspannen?

Schlimmer noch: Wie lange wird es dauern, bis ein alter, längst bezwungen geglaubter Feind Garlan aufspürt, um schreckliche Rache an ihm zu üben?

 

Meinung/Kritik:

 

Cover/Titel/Klappentext:

Hier kann man getrost den Hut ziehen. Das Cover ist klasse und auch der Titel ist vortrefflich gewählt. Sonderlob gibt es erneut für den Klappentext. Hier steckt wirklich viel drin und insbesondere die zahlreichen Fragen wecken das Interesse und steigern die Lust auf das kommende Abenteuer.

Sprecher:

Sprechertechnisch macht man weiter alles richtig. Erzähler Helmut Krauss führt toll durch die Ereignisse. Thomas Fritsch als Schattenkrieger Garlan liefert wieder eine tolle Performance ab. An seiner Seite steht wieder Annabelle Krieg in der Rolle der Halbelfin Leandra. Sie knüpft nahtlos an seine gute Darbietung an und die beiden sind ein wirklich tolles Duo. Eingeführt in diese Rolle wird Assur, der von Jürgen Holdorf gesprochen wird. Dies ar eine klasse Wahl und ich freue mich bereits jetzt ihn mit mehr Text in der nächsten Folge zu hören. Auch Michael Pan als Großinquisitor ist wieder dabei und hat leider auch nur eine kleinere Passage. Seine Leistung ist ebenfalls überzeugend. Auch die weiteren Akteure tragen zum vollkommenen Gelingen bei. Hier bekommen wir unter anderen Heinz Ostermann, Karlheinz Tafel, Rolf Berg, Eva Holdorf oder Klaus Dittmann zu hören. Aber auch an alle nun Nichtgenannten geht ein großes Lob.

Insgesamt eine sehr gute Leistung in diesem Bereich.

Story/Inhalt:

Der Schattenkrieger Garlan und die Halbelfe Leandra sind weiter in Richtung Norden unterwegs, um die Große Maschine zu finden. Doch die Karte in den Minen von Grünerd konnte er sich nicht wirklich genau einprägen. Er kennt lediglich einige Knotenpunkte zur Leitung der Teeenergie. Doch existieren diese Orte? Im Norden hofft Garlan nun einen alten Tempel der Göttin des Wissens zu finden. Doch ihre Reise endet früher als erwartet. Leandra wird von einem mächtigen Wolfsmenschen angegriffen und erleidet schlimme Verletzungen. Garlan gelingt es die mächtige Bestie in die Flucht zu schlagen. Scheinbaren Unterschlupf findet sie in einem Dorf. Dieses hat der Werwolf schon einige Male heimgesucht. Die Heilerin Mende nimmt sich Leandras Wunden an und Garlan findet ein Heim beim Schmied Wieland. Er verspricht den Bewohner alles dafür sie tun, den Werwolf zu bekämpfen. Doch welches Geheimnis verbirgt sich hinter der mordenden Bestie wirklich? Meinen es alle Dorfbewohner gut mit Garlan und Leandra?

Parallel erweckt der Freiherr Karrat mit schwarzer Magie Assur, der ehemals Hauptmann der Elfengarde war. Dieser soll ihm dienen. Doch das Gift in seinen Haaren macht ihm zu schaffen und er schafft es nicht, den Zauber zu beenden und findet seinen Tod. Assur zerreißt ihn und folgt nun seinen eigenen Plänen. Diese führen ihn zum Großinquisitor, mit dem er ein Bündnis eingeht...

Fazit:

Auch die dritte Folge des Schattenkriegers Garlan kann mich vollkommen überzeugen. Er setzt seinen Reise nun nur noch mit der Halbelfe Leandra fort und gerät mit dieser in das nächste spannende Abenteuer. Die Folge dreht sich im Prinzip nur um den Werwolf und das merkwürdige Dorf, in dem es einige Ungereimtheiten gibt. Vom Inhalt her ziemlich dünn, doch es ist gelungen eine tolle und spannende Geschichte zu konstruieren, die den Hörer die komplette Zeit fesselt. Lediglich ein klein wenig verwundert bin ich darüber, dass es im großen Gesamthandlungsrahmen eigentlich gar nicht voran geht und das obwohl diese Reihe ja nur 5 Folgen umfassen soll. Doch die Folge stimmt und unterhält den Hörer vortrefflich. Etwas fies ist der Cliffhanger, da wirklich Appetit auf mehr gemacht wird. Als Hörer hat man natürlich seine Vermutung, doch diese will man nun bestätigt bekommen. Doch aufgrund des klasse VÖ-Zyklusses kann man dies verschmerzen.

Musikalisch wieder ein wirklicher Knaller. Hier gelingt es immer den richtigen Ton zu treffen und eine tolle Atmosphäre wird mühelos erreicht. Dazu gesellen sich gelungene Effekte und Geräusche, die zeigen, mit wie viel Liebe hier gearbeitet wurde.

Insgesamt spreche ich eine klare Empfehlung aus.