|
Sacred 2: Der Schattenkrieger (2) – Das trügerische Paradies Weirdoz Länge: ca. 80 Minuten Klappentext:
Zum Werkzeug eines finsteren Großinquisitors erniedrigt, der im Dienste der Chaosgöttin Ker die Welt unter seine Knute zwingen will, warten neue Prüfungen auf den in der Zeit gestrandeten Krieger Garlan. Wieder seinem Willen aus dem Totenreich zurückgeholt und geknechtet, hat sich der Schattenkrieger aufgemacht, einem der ältesten Rätsel Ancarias auf den Grund zu gehen. Seine Reise führt ihn auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit, und gemeinsam mit der Halbelfe Leandra und dem Schurken Loi stellt er sich bizarren Monstern, falschen Propheten und dem abgrundtief Bösen in seiner gemarterten Seel. Doch Garlan ahnt nicht, dass einer seiner Begleiter einem fremden Herren dient und ihm die Häscher dieser grauen Eminenz schon längst auf den Fersen sind... Wird er erkennen, dass sich Mordlust und Blutdurst gern in den Mantel der Gastfreundschaft hüllen? Kann er gegen die grausigen Unholde bestehen, die in den düsteren Kammern einer lange vergessenen Bibliothek auf ihn lauern? Ist die Treue, die er für einen alten Kampfgefährten empfindet, unerschütterlich genug, um selbst die Ketten des Wahnsinns zu sprengen?
Meinung/Kritik:
Cover/Titel/Klappentext: Hier kann man getrost den Hut ziehen. Das Cover ist klasse und auch der Titel ist vortrefflich gewählt. Sonderlob gibt es erneut für den Klappentext. Hier steckt wirklich viel drin und insbesondere die zahlreichen Fragen wecken das Interesse und steigern die Lust auf das kommende Abenteuer. Sprecher: Sprechertechnisch erwartet uns erneut eine wirklich gelungene Vorstellung. Erneut ist die Anzahl wirklich unglaublich. Doch trotz der Vielzahl der unterschiedlichen Akteure fühlt man sich sofort wie zu Hause. Erneut ist es Hauptakteur Thomas Fritsch, der als Schattenkrieger und Garlan zu überzeugen weiß. Insbesondere in den Szenen wo er übermannt wird, kommt er beeindruckend gut rüber. An seiner Seite stehen Annabelle Krieg als Leandra und Marco Sand als Loi, die an seine gute Leistung anknüpfen. Zusammen sind sie ein tolles Trio. Jürgen Holdorf spricht Assur und ist der Hauptakteur der Verfolger. Sonderlob erntet Kurz Glockzin in der Rolle des Van Waals. Ihm gelingt eine wirklich beachtliche Performance und es macht Spaß, ihm zu lauschen. Aber auch alle weitere Akteure überzeugen in ihren Darbietungen und leben den zugedachten Charakter. Ich möchte keine Namen mehr nennen, da es an dieser Stelle mehr als unfair wäre. Hier trägt jeder einzelne Sprecher zu einem gelungenen Gesamtbild bei. Sehr beeindruckend ist auch die Erzählweise von Helmut Krauss, der toll durch die Geschehnisse führt. Insgesamt eine sehr gute Leistung in diesem Bereich. Story/Inhalt: Garlan, Leandra und Loi setzen ihre Reise fort und ereichen die Behausung von Chrea. Doch Chrea entpuppt sich als Hexe und nur knapp entgehen die Freunde, dank dem Schattenkrieger, dem Tod. Doch wer ist der Verräter, der sich an Garlans Seite befindet? Sie erreichen anschließend eine Bibliothek, die sich im inneren eines Berges befindet. Garlan hofft, hier Information und eine Erlösung für den Fluch zu finden, der ihm auferlegt ist. Immer öfter erwacht der Schattenkrieger in ihm und überflutet ihn mit düsteren und grausamen Gedanken. Doch da ist auch noch eine andere Stimme, die ihn davon abhält etwas grausames zu tun. Garlan will seinen Weg von nun an alleine gehen, da Sandmenschen die Bücher gefressen haben und einer alleine leichter an ihnen vorbeikommt. Doch da sind auch noch Garlans Verfolger, die ihnen dicht auf den Fersen sind. Die zurückgelassenen Loi und Leandra müssen fliehen und geraten in tödliche Gefahr... Fazit: Die zweite Folge des Schattenkriegers knüpft nahtlos an die gelungene erste Folge an. Sofort versinkt man als Hörer wieder in der fremdartigen Welt und lauscht den Abenteuern der drei Freunde. Hier ist es gelungen, die Geschichte toll umzusetzen und eine nahezu perfekte Produktion abzuliefern. Besonders groß geschrieben wird die Abwechslung. Vollkommen in Waage halten sich hier Kämpfe, Spannungsmomente oder auch mal ruhige Szenen. Des Weiteren gelingt es geschickt, immer tiefer in die Rolle des Schattenkriegers einzuführen und hier erwartet den Hörer ein wahrer Genuss. Die musikalische Untermalung ist erneut vortrefflich. Neben dem gelungenen Titellied von Blind Guardian, welches absolut ins Ohr geht gelingt es, jede Szene passend zu untermalen und immer die richtigen Töne zu treffen. Dazu gesellen sich vortreffliche Effekte und Geräusche. Lobend erwähnen muss man auch das beiliegende Booklet, dass mit vielen Informationen aufwarten kann. Insgesamt spreche ich eine klare Empfehlung aus. Hier ist es gelungen eine wirklich geile Fantasy-Reihe auf die Beine zu stellen und ich freue mich bereits jetzt auf mehr. |
||